Im Biebertaler Rathaus können für die nächsten 3 Monate zahlreiche Exponate von Henning Leicht bewundert werden. Eine Auswahl aus ca. 900 Bildern, Skizzen und rund 250 Einzelblätter über das Thema Heimat, die der fleißige Maler hinterlassen hat. Bei der Eröffnung der Ausstellung konnte sein Vater, Günter Leicht rund 40 Freunde und Weggefährten begrüßen.
Aufnahme der Heimatvertriebenen - Fellingshausen 1946
Der 23. April 1946 war der Tag mit der größten Veränderung im dörflichen Leben seit Jahrhunderten. In den Wohnhäusern lebten zu dieser Zeit sehr oft drei Generationen auf beengtem Raum. Der Ort hatte zu dieser Zeit mit den teilweise schon einquartierten, ausgebombten Menschen ca. 800 Einwohner. Nun kamen ganz plötzlich 300 Heimatvertriebene hinzu. Eine Ortskarte, erstellt von Walter Pausch und Franz Gareis zeigt auf, was das für den Ort bedeutete.
Die Kartoffel, ein Grundnahrungsmittel womit ein vielfältiger Speiseplan kreiert werden kann. Sie war nicht nur in der Nachkriegszeit ein Hauptbestandteil der täglichen Ernährung. In den Dörfern wurde sie in fast jedem Haushalt selber angebaut. Willi Wagner erinnert sich.
Geschäfte in Königsberg die nicht mehr existieren. Oswald Lepper hat sie zusammengestellt und weckt Erinnerungen an die Tante-Emma-Laden-Zeit in Biebertals höchst gelegenem Ortsteil.
Am 26. November 1936 wurde Karl Steinmüller aus Fellingshausen verhaftet, weil er sich zu den Zeugen Jehovas bekannte und am 2. November 1937 in das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar überführt.
Oswald Lepper arbeitet die Ortshistorie Königsberg auch mit eigenen Erinnerungen auf. Der 85-Jährige hat zusammen mit seiner Ehefrau Elke viele Fotos und Unterlagen gesammelt.
In der Mehrzweckhalle Königsberg fand ein Internes Konzert vom Männerchor der Biebertaler Gesangvereine statt. Davon sind 9 Lieder im Beitrag zu hören.
Artur Ruppert steht seit 50 Jahren hinter der Kamera. Er hat historisch bedeutende Events und Ereignisse, historische Ernte und historisches Dreschen, Ortsgeschehen und altes Handwerk für kommende Generation festgehalten.
Ostern 1946 kamen 300 Heimatvertriebene aus dem Egerland nach Fellingshausen. Franz Gareis, damals 9 Jahre alt, schildert in beiden Dialekten die Anfänge in der neuen Heimat und das Zusammenwachsen unterschiedlicher Bräuche.
Die Geschichte der "Kleine Raupe Nimmersatt" von Eric Carle, gelesen von Silvia Schneider im Fellingshäuser Platt. Ein Beitrag aus der DVD "Fellingshäuser Platt"
50 Beiträge in Musik und Lesungen zum Dialekt-Buch Fellingshäuser Platt enthält die begleitende DVD zum Buch. Sie enthält alle Lieder und Liedtexte sowie Erzählungen und Gedichte des Buches.
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